Systemintegrator finden: Worauf KMU beim ersten Roboterprojekt achten müssen

Wer einen Roboter kauft, kauft selten nur Hardware. Für die meisten mittelständischen Fertigungsbetriebe ist der Systemintegrator der entscheidende Partner zwischen Investitionsidee und laufender Anlage. Dieser Ratgeber erklärt, was ein Systemintegrator macht, wie er sich von Hersteller und Händler abgrenzt, nach welchen Kriterien Sie ihn auswählen sollten und mit welchen 5 Fragen Sie in ein erstes Gespräch gehen.

Für wen dieser Ratgeber gedacht ist: Geschäftsführer, Produktionsleiter und Projektverantwortliche, die ihr erstes Roboterprojekt vergeben wollen und noch keinen Überblick haben, welche Dienstleister welche Rolle übernehmen und was dabei realistischerweise zu bezahlen ist.

1 Wer ist wer? Hersteller, Händler und Integrator

Wer zum ersten Mal ein Roboterprojekt in Auftrag gibt, spricht häufig mit drei verschiedenen Typen von Unternehmen, ohne den Unterschied zu kennen. Die Rollen sind klar getrennt — auch wenn ein Unternehmen gelegentlich mehrere davon kombiniert.

Roboterhersteller

  • Entwickelt und produziert den Roboterarm oder das mobile System (z. B. KUKA, Universal Robots, FANUC, ABB)
  • Verkauft in der Regel an Integratoren, nicht direkt an Endanwender
  • Bietet Schulungen, Ersatzteile, Firmware-Updates
  • Definiert technische Spezifikationen und Garantiebedingungen
  • Verantwortet die CE-Konformität des Roboters selbst — nicht der Gesamtanlage

Händler / Distributor

  • Vertreibt Roboter-Hardware im Auftrag von Herstellern
  • Berät zu Modellauswahl und gibt Angebote ab
  • Übernimmt keine Projektverantwortung für Planung, Sicherheitsabnahme oder Inbetriebnahme
  • Sinnvoll bei Standardkomponenten-Zukauf, nicht als Hauptansprechpartner für ein Erstprojekt

Systemintegrator

  • Plant, konstruiert und setzt eine vollständige Roboterzelle oder -anlage um — vom Lastenheft bis zur Abnahme
  • Wählt geeignete Hardware aus, kombiniert Roboter, Greifer, Sicherheitssysteme, SPS und ggf. Fördertechnik
  • Übernimmt die CE-Konformitätserklärung der Gesamtanlage (Maschinenverordnung EU 2023/1230 [1])
  • Schult Bediener und Instandhalter
  • Verantwortet Support-SLA und Wartungsverträge

Kurzformel: Der Hersteller baut den Roboter. Der Händler verkauft ihn. Der Systemintegrator macht ihn in Ihrer Fabrik lauffähig — und haftet dafür.

Merksatz: Für ein erstes Roboterprojekt ist der Systemintegrator der zentrale Vertragspartner. Kaufen Sie nie einen Roboter ohne gleichzeitig zu klären, wer die Anlage plant, CE-konform aufbaut und in Betrieb nimmt.
Weiterführend: Wenn Sie noch nicht wissen, welche Roboterkategorie (Cobot, AMR, Industrieroboter) zu Ihrem Prozess passt, gibt der RobotDecide-Kaufberater in 6 Fragen eine Erstorientierung. Was ein Roboterprojekt vollständig kostet — inkl. Integrationsleistungen — erklärt der TrueCost-Report.

2 Auswahlkriterien: Wonach Sie einen Integrator beurteilen

Ein Integrator ist ein Langzeitpartner — nicht nur ein Lieferant. Der günstigste Angebotspreis ist daher kein zuverlässiger Auswahlmaßstab. Die folgenden Kriterien sind in der Praxis aussagekräftiger.

A. Branchenerfahrung

Ein Integrator, der ausschließlich in der Automobilzuliefererbranche tätig war, kennt möglicherweise nicht die spezifischen Anforderungen von Lebensmittelverarbeitung, Medizintechnik oder Kleinserienfertigung. Fragen Sie explizit nach:

  • Referenzprojekte in Ihrer Branche (Anzahl, Anlagentyp, Unternehmensgröße des Referenzkunden)
  • Erfahrung mit Ihrer spezifischen Prozessklasse (Schweißen, Palettieren, Montage, Inspektion)
  • Kenntnis branchenspezifischer Normen (z. B. IFS/BRC für Lebensmittel, MDR für Medizintechnik, ATEX für Explosionsschutzbereiche)
  • Bereitschaft, Referenzbesuche bei bestehenden Kunden zu ermöglichen

B. Zertifizierungen und Partnerstatus

Zertifizierungen sind kein Güteversprechen, aber sie zeigen, dass ein Integrator nachweisbare Standards einhält und bei Herstellern als qualifiziert anerkannt ist.

  • ISO 9001: Qualitätsmanagementsystem — Mindeststandard für einen professionellen Integrator
  • Hersteller-Partnerstatus (z. B. Universal Robots Certified System Integrator, KUKA Robotics Partner, FANUC Authorized System Integrator): Zeigt nachgewiesene technische Kompetenz für das jeweilige Ökosystem [2]
  • VDMA-Mitgliedschaft: Der Fachverband Robotik + Automation des VDMA veröffentlicht Mitgliedslisten; die Mitgliedschaft ist kein Qualitätssiegel, signalisiert aber Marktzugehörigkeit [3]
  • Sicherheitsnachweise: Erfahrung mit CE-Konformitätsbewertung nach Maschinenverordnung EU 2023/1230 und EN ISO 10218 (Sicherheitsanforderungen Industrieroboter) [1]

C. Referenzprojekte und Transparenz

  • Mindestens zwei konkrete Referenzen mit Ansprechpartner beim Endkunden (telefonisch erreichbar)
  • Bereitschaft, die Anlage bei einem Referenzkunden in Betrieb zu zeigen
  • Dokumentation: Liegt ein Beispiel-Lastenheft oder Pflichtenheft vor, das der Integrator für ein Vorprojekt erstellt hat?
  • Transparenz bei Lieferketten: Welche Sublieferanten (Greifer, SPS, Sicherheitstechnik) werden eingesetzt, und warum?

D. Support-SLA und After-Sales

Eine Roboteranlage ist ein Produktionsmittel. Fällt sie aus, fallen auch Stückzahlen aus. Das Thema Support ist daher vor Vertragsschluss zu klären, nicht danach.

  • Reaktionszeit: Wie lange bis zur ersten qualifizierten Rückmeldung bei einer Störung? (telefonisch, remote, vor Ort)
  • Vor-Ort-Garantie: In welchem Zeitfenster kommt ein Techniker?
  • Ersatzteillager: Sind häufig benötigte Verschleißteile beim Integrator oder Hersteller bevorratet?
  • Vertragsdauer und Kündigung: Ist der Wartungsvertrag kündbar, wenn der Service nicht hält, was er verspricht?
  • Dokumentation: Werden Schaltplan, Softwaresourcecode und Parametersätze vollständig übergeben, sodass Sie im Notfall zu einem anderen Dienstleister wechseln können?
  • Schulungsumfang: Wie viele Personen werden auf welchem Niveau geschult — Bedienung, Umrüstung, einfache Wartung?
Empfehlung: Holen Sie mindestens drei Angebote ein — von Integratoren unterschiedlicher Größe. Kleinere Integratoren sind oft flexibler in der Kommunikation; größere bieten häufig strukturierteren After-Sales-Support. Vergleichen Sie Leistungsumfang, nicht nur Preise.
Weiterführend: Welche Fehler bei der Integrator-Wahl typischerweise passieren, erklärt der Ratgeber 5 häufige Fehler bei der ersten Roboter-Einführung. Die wichtigsten Sicherheitsnormen, die der Integrator einhalten muss, finden Sie im Ratgeber MRK-Sicherheit: Normen, Pflichten, Checkliste.

3 Kosten-Schätzszenarien: Was Integrationsleistungen üblicherweise kosten

Hinweis: Die folgenden Angaben sind Schätzung/unbestätigt — sie basieren auf öffentlich verfügbaren Marktberichten (IFR, VDMA) und allgemeiner Branchenbeobachtung, nicht auf konkreten Angebotsauswertungen. Tatsächliche Kosten variieren stark nach Projektumfang, Branche, Region und Anlagentyp. Verwenden Sie diese Szenarien ausschließlich zur groben Vorplanung; für Ihre Kalkulation sind verbindliche Angebote zwingend. Der TrueCost-Report strukturiert die vollständige Kostenrechnung auf Basis Ihrer Eckdaten.

Szenario Typische Beschreibung Schätz-Integrationskosten unbestätigt Hinweise
A – Einfache Zelle Ein Cobot, Standardgreifer, keine komplexe SPS-Integration, manuelle Bauteilzuführung, kein Sicherheitszaun (MRK) 15.000–40.000 € Schätzung Geeignet für erste Pilotprojekte mit geringem Prozessrisiko
B – Mittlere Anlage Ein Industrieroboter mit Schutzzaun, kundenspezifischem Greifer, SPS-Anbindung, Sensorik, Teileführung und Abnahme nach EN ISO 10218 60.000–150.000 € Schätzung Häufigste Projektkategorie im Mittelstand; großer Kostentreiber sind Spezialgreifer und IT-Integration
C – Komplexe Linie Mehrere Roboter, verkettete Prozessschritte, MES/ERP-Integration, Bildverarbeitung, vollständige Sicherheitsbewertung und Inbetriebnahme-Begleitung über mehrere Wochen 200.000–500.000 € Schätzung Typisch für Schweißlinien, verkettete Montagezellen; Förderung (BAFA, KfW) kann einen Teil abdecken

Was in Integrationskosten in der Regel enthalten ist (projektabhängig — Angebot immer im Detail prüfen):

  • Engineering (Konzeption, Konstruktion, Programmierung)
  • Mechanische und elektrische Installation
  • Sicherheitsbewertung und CE-Konformitätserklärung
  • Inbetriebnahme und Testlauf
  • Bedienerschulung (Grundumfang)
  • Dokumentation (Schaltplan, Handbuch, Parametersätze)

Häufig separat zu bepreisen (Angebot im Detail klären):

  • Greifer und Spezialwerkzeuge
  • Fördertechnik, Zuführsysteme, Kamerasysteme
  • Schutzzäune und Sicherheitshardware
  • Wartungsvertrag und Support-SLA nach Ablauf der Gewährleistung
  • Ersatzteile-Erstausstattung
  • Schulung über Grundumfang hinaus
Faustregel Schätzung/unbestätigt: Erfahrungswerte aus der Branche zeigen, dass Integrationskosten bei einfachen Cobotprojekten oft 50–100 % des Roboter-Hardwarepreises ausmachen; bei komplexen Anlagen mit viel Engineering können sie den Hardwarepreis deutlich übersteigen. Diese Werte sind Orientierungspunkte ohne Gewähr.
Weiterführend: Eine vollständige Kostenrechnung (Hardware, Integration, Betrieb, Schulung, Flächenkosten, Opportunitätskosten) strukturiert der TrueCost-Report. Welche Förderinstrumente Integrationskosten bezuschussen können, listet die Seite Förderungen (DACH). Den Förderantragsprozess Schritt für Schritt erklärt der Ratgeber: Förderantrag Schritt für Schritt.

4 5 Fragen für das Erstgespräch mit einem Systemintegrator

Das erste Gespräch mit einem potenziellen Integrator ist kein Verkaufsgespräch — es ist eine gegenseitige Eignungsprüfung. Die folgenden fünf Fragen helfen Ihnen, Kompetenz und Passgenauigkeit zu beurteilen, ohne selbst technischer Experte sein zu müssen.

Frage 1: „Welche Referenzprojekte haben Sie in meiner Branche und mit meiner Prozessklasse abgeschlossen — und darf ich mit dem Ansprechpartner dort sprechen?"
Warum diese Frage zählt: Jeder Integrator behauptet Erfahrung. Wer sie hat, kann Referenzkunden nennen und den Kontakt herstellen. Wer zögert, hat entweder keine vergleichbaren Projekte oder unsichere Kundenbeziehungen — beides ist ein Signal.
Frage 2: „Wer übernimmt die CE-Konformitätserklärung der Gesamtanlage — und welche Norm legen Sie für die Risikobeurteilung zugrunde?"
Warum diese Frage zählt: Der Betreiber haftet für den sicheren Betrieb. Die CE-Kennzeichnung der Gesamtanlage muss vom Integrator als Erstinverkehrbringer ausgestellt werden (Maschinenverordnung EU 2023/1230 [1]). Ein seriöser Integrator nennt sofort EN ISO 10218 (Industrieroboter) bzw. ISO/TS 15066 (MRK) als Basis. Wer auf diese Frage ausweichend antwortet, ist ein Risiko.
Frage 3: „Was ist in Ihrem Angebot nicht enthalten — und was kostet es extra?"
Warum diese Frage zählt: Angebote unterscheiden sich oft weniger im Grundpreis als in dem, was stillschweigend ausgeschlossen wurde. Greifer, Sicherheitszäune, IT-Integration, Schulung und Wartungsvertrag sind häufige Kostenpositionen, die im ersten Angebot fehlen und beim Vergleich drei Angebote preislich unvergleichbar machen.
Frage 4: „Was passiert, wenn Ihre Firma in drei Jahren nicht mehr existiert — erhalte ich vollständige Quelldateien, Schaltpläne und Parametersätze?"
Warum diese Frage zählt: Anlagen laufen zehn Jahre und länger. Ein Integrator, der Sourcecode und Dokumentation zurückhält, schafft eine Abhängigkeit, die Sie bei jedem Service-Auftrag teuer bezahlen. Die vollständige Herausgabe aller Dokumentation sollte Vertragsbestandteil sein, nicht eine Kulanzleistung.
Frage 5: „Wie sieht Ihre konkrete Reaktion aus, wenn die Anlage montags um 6 Uhr ausfällt — wer meldet sich bis wann, mit welcher Kompetenz, und ab wann kommen Sie vor Ort?"
Warum diese Frage zählt: Support-SLAs stehen oft nur als vage Formulierungen im Vertrag. Eine seriöse Antwort nennt konkrete Zeitfenster (z. B. telefonisch in 30 min, remote in 2 h, vor Ort in 24 h Schätzung/unbestätigt — Werte variieren stark je Anbieter und Region). Fehlende Konkretheit im Gespräch ist ein Zeichen für schlechten After-Sales in der Praxis.
Empfehlung: Stellen Sie diese Fragen schriftlich — per E-Mail vor dem Termin — und bitten Sie um schriftliche Antworten. Das spart Zeit und zeigt Ihnen, wie strukturiert ein potenzieller Partner kommuniziert.
Weiterführend: Wie ein Robotik-Pilotprojekt aufgebaut wird, nachdem Sie einen Integrator ausgewählt haben, erklärt der Ratgeber Robotik-Pilotprojekt planen: Der Schritt-für-Schritt-Ablauf. Die häufigsten Fehler, die KMU bei der Integrator-Zusammenarbeit machen, listet der Ratgeber 5 häufige Fehler bei der ersten Roboter-Einführung.

5 Wo finden Sie qualifizierte Systemintegratoren?

Es gibt keine amtliche Zertifizierungsstelle für Robotik-Systemintegratoren in Deutschland. Die folgenden Quellen sind jedoch etablierte Ausgangspunkte für eine erste Longlist:

  • Hersteller-Partnerverzeichnisse: Universal Robots, KUKA, FANUC, ABB und andere Hersteller pflegen öffentliche Integrator-Finder-Datenbanken auf ihren Webseiten — gefiltert nach Region und Branche. Diese Listen umfassen nur zertifizierte Partner des jeweiligen Herstellers, nicht den gesamten Markt.
  • VDMA Robotik + Automation: Der VDMA führt eine Mitgliederliste der deutschen Robotik- und Automationsbranche, aus der Integratoren identifiziert werden können (vdma.org/robotik-automation) [3]
  • Automatica, Hannover Messe: Die wichtigsten deutschen Fachmessen für Robotik sind eine bewährte Möglichkeit, mehrere Integratoren persönlich zu treffen und erste Gespräche zu führen
  • Regionale Wirtschaftsförderungen und Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren: Bundesweit gibt es geförderte Beratungsangebote, die KMU bei der Integrator-Auswahl begleiten — oft kostenlos oder kostengünstig (mittelstand-digital.de)
  • Empfehlungen aus dem Netzwerk: Branchen-Kollegen mit vergleichbaren Projekten sind häufig die verlässlichste Quelle — fragen Sie konkret nach dem Integrator, der konkreten Anlage und der Support-Erfahrung nach Ablauf der Gewährleistung
Warnung: Vermeiden Sie es, einen Integrator allein auf Basis eines Messegesprächs oder einer Online-Bewerbung auszuwählen. Holen Sie immer mindestens drei Angebote ein, prüfen Sie Referenzen aktiv und lassen Sie den Vertrag — insbesondere CE-Verantwortung, Dokumentationspflichten und SLA — anwaltlich prüfen, bevor Sie unterzeichnen.

Zusammenfassung: Die wichtigsten Punkte auf einen Blick

Thema Kernaussage
Integrator vs. Hersteller/Händler Nur der Integrator übernimmt Planungs- und CE-Verantwortung für die Gesamtanlage
Auswahlkriterium 1 Branchenreferenzen mit verifizierbaren Ansprechpartnern
Auswahlkriterium 2 Zertifizierter Hersteller-Partnerstatus + ISO 9001
Auswahlkriterium 3 Konkrete Support-SLA mit Reaktionszeiten schriftlich im Vertrag
Auswahlkriterium 4 Vollständige Herausgabe aller Dokumentation als Vertragsbestandteil
Kosten (Schätzung) Einfache Zelle: 15–40 k€; mittlere Anlage: 60–150 k€; komplexe Linie: 200–500 k€ Schätzung/unbestätigt
Erstgespräch 5 Fragen zu Referenzen, CE, Ausschlüssen, Dokumentation und SLA stellen
Integrator-Suche Hersteller-Partnerverzeichnisse, VDMA, Fachmessen, Branchennetzwerk

Nächste Schritte

  1. Prozess und Anforderungen klären: RobotDecide-Kaufberater — Kategorie- und Modellempfehlung in 6 Fragen
  2. Vollkosten vorab abschätzen: TrueCost-Report — TCO-Struktur für Ihren Einsatzfall
  3. Longlist Integratoren erstellen: Hersteller-Partnerverzeichnisse, VDMA, Empfehlungen
  4. Erstgespräche führen: Die 5 Fragen aus Abschnitt 4 schriftlich vorab einreichen
  5. 3 Angebote vergleichen und Leistungsumfang (nicht nur Preis) gegenüberstellen
  6. Pilotprojekt planen: Robotik-Pilotprojekt Schritt für Schritt

Quellen

  1. Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. Juni 2023 (ABl. L 165, 29.6.2023). Regelt die Inverkehrbringung von Maschinen und Anlagen in der EU; gilt für Roboter-Gesamtanlagen ab dem 20. Januar 2027 verbindlich (Übergangsfrist bis dahin Maschinenrichtlinie 2006/42/EG). Für CE-Pflicht und Konformitätserklärung des Systemintegrators maßgeblich. (EUR-Lex — Maschinenverordnung EU 2023/1230)
  2. Universal Robots Certified System Integrator Program und KUKA Robotics Partner Program: Herstellerseitige Zertifizierungsprogramme für Systemintegratoren; Anforderungen und Partnerverzeichnisse sind auf den jeweiligen Hersteller-Webseiten veröffentlicht. Angaben zur Marktabdeckung und Qualitätssicherung dieser Programme basieren auf öffentlichen Programmbeschreibungen. Schätzung/unbestätigt (Universal Robots — Partner Finder)
  3. VDMA Robotik + Automation — Fachverband des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus für Robotik und Automation. Mitgliederliste und Brancheninformationen öffentlich zugänglich. (VDMA — Robotik und Automation)

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